Heilpraktikerin Anke Hermann

Wenn man nichts ändert, ändert sich nichts!

Einige grundsätzliche Gedanken über unseren Körper!

Ich möchte eine Lanze brechen für unseren Körper und Ihr Bewusstsein schärfen für die Leistung die er erbringt. Viel zu oft konzentrieren wir uns auf die Defizite, auf seine Schwächen, anstatt uns über die Stärken zu freuen. Und aus diesem Bewusstsein heraus können wir einiges tun um ihm zu helfen.

Über lange Jahre steckt er praktisch alle unsere Vergehen mehr oder weniger locker weg: Er ackert mit unserer schlechten Ernährung, plagt sich mit Mikrowellen-Essen herum, verzeiht uns manchmal jahrelang unsere heiß geliebten Genussgifte wie Tabak, Alkohol und Koffein genauso wie übermäßigen Fettkonsum, Fastfood und andere Laster mehr. Überdies ist er zunehmend der Belastung durch Elektrosmog und sonstige Umweltgifte ausgesetzt. Trotzdem tut er immer sein Bestes um uns so gut wie möglich durch’s Leben zu bringen.
Doch nicht jeder Körper ist gleich. Unser Alt-Bundeskanzler rauchte mit über 90 noch munter eine Zigarette nach der anderen und war dabei geistig so fit, dass sich mancher junge Mensch eine Scheibe hätte abschneiden können. Anderen sieht man schon mit fünfzig oder sechzig jede Jugendsünde an.

Aber bei fast jedem kommt irgendwann der Punkt, an dem der Körper nicht mehr klaglos mitmacht und den Belastungen einfach nicht mehr gewachsen ist. Manchmal mit einem spezifischen Auslöser, manchmal ohne – also ganz plötzlich! – treten dann Symptome auf. Auch jetzt reagiert jeder anders. Der eine entwickelt rheumatische Symptome, beim anderen bilden sich Allergien aus, oder das Immunsystem spielt nicht mehr mit und wendet sich im schlechtesten Fall gegen den eigenen Organismus.

Es ist wichtig zu begreifen, dass jede Krankheit, jedes Symptom der Versuch des Körpers ist, eine Belastung zu kompensieren. Dabei ist es unerheblich, ob diese Belastung von außen kommt (Gifte, Bestrahlung, schlechte Ernährung) oder auch aus einem selbst heraus (Stress, Trauer oder sonstige seelische Krisen). Daraus folgt: Ursachenforschung und Abstellen der Auslöser sind der Schlüssel zum Erfolg. Denn wenn man nichts ändert, ändert sich nichts!

Aber keine Angst, es ist trotzdem nicht unbedingt nötig, jetzt sofort zum vegetarischen Müsliapostel zu werden, jeglichen Genüssen abzuschwören und den Rest des Lebens zu darben. Ich werde Ihnen einige Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie vieles zum Positiven verändern können. Wichtig ist, dass Sie die grundsätzlichen Zusammenhänge erkennen und danach selbst entscheiden können, was Ihnen wichtig ist und wie sie dies mit Ihrem Leben vereinbaren können. Denn jeder muss seinen persönlichen Weg finden und gehen.

.